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Lokale Aktionsgruppe Warndt feiert ihren Erfolg

Nur strahlende Gesichter gab am Montag beim Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe Warndt, der sich im Johannes-Calvin-Haus traf, um einen großen Erfolg zu würdigen und auch ein bisschen zu feiern. Denn Dank des großen Einsatzes des LAG-Vorsitzenden Wilhelm Wagner, der der am 1. Oktober gegründeten Aktionsgruppe vorsteht und von Wolfgang Selke, der für den Stadtverband Saarbrücken seit Beginn des Jahres die Werbetrommel rührte, wurde dem Warndt im Rahmen des LEADER-Programms – Rendezvous Warndt vom Umweltministerium ein Zuschuss von stolzen 1,7 Millionen Euro zugewiesen. Damit erreichte man unter den saarländischen Bewerbern einen hervorragenden zweiten Platz. Dies sei durchaus bemerkenswert, so Selke, als Newcomer einen solchen Erfolg zu erringen. Insgesamt wurden vom Ministerium 8,2 Millionen Euro bereitgestellt, wobei 50 Prozent EU-Mittel und die anderen 50 Prozent Landesmittel sind. Neben den 1,7 Millionen Euro für den Warndt, die bis 2010 bereitstehen, winken der Region in einer zweiten Zuschussperiode, die bis 2013 reicht, nochmals zwischen 1,2 und 0,6 Millionen Euro. Gewinner sind die Völklinger Stadtteile Ludweiler, Lauterbach und Geislautern, während die Gemeinde Großrosseln mit all ihren Ortsteilen vertreten ist. Motivation für die Bewerber, die insgesamt 80 Anträge auf den Weg gebracht haben, ist auch die Tatsache, dass die 1,7 Millionen nur die Hälfte der Wertschöpfung ist- denn die andere Hälfte muss zwingend durch Eigenleistung und Eigenkapital oder durch Sponsoren aufgebracht werden. Wer welche Mittel erhält, entscheidet in letzter Instanz das Umweltministerium, das sich aber, so erläuterte Selke, an den Vorgaben der LAG, die die Anträge nun qualifizieren und eine Detailkalkulation sowie die Erfolgskriterien definieren wird, orientieren wird. Vier Handlungsfelder sind es, die bezuschusst werden können. Sie reichen vom Leben, Wohnen und Arbeiten im Warndt mit dem Vorsitzenden Manfred Klein aus Lauterbach, dem Handlungsfeld Grüner Warndt- Tourismus mit Harald Zimmermann, dem Thema Energie und Wasser mit Ralf Hector aus Emmersweiler bis hin zur Identität und Partnerschaft mit Hans-Werner Becker aus Lauterbach. Die vorläufige Geschäftsstelle wird im Dachgeschoss über dem Sitzungssaal der Gemeinde Großrosseln eingerichtet und wird ab 1. Januar ihren Betrieb aufnehmen. Damit die Arbeit gleich richtig beginnen kann, müssen zunächst alle Projekte vorfinanziert werden. Favoriten, also Leitprojekte, gibt es natürlich auch schon: Sie reichen von den Angela-Braun-Häusern in Ludweiler und das Projekt „Warndtprodukte genießen“, dem Draisinen-Tourismus, dem Landschaftspflegeverein Karlsbrunn mit dem Thema „Kulturlandschaft pflegen, nutzen und Wissen vermitteln“, den Thema „Wie kommt das Wasser in den Warndt zurück?“ oder „Fremdenergiefreie Ortsteile“ bis hin zum Violinenorchester der Schloßparkschule Geislautern und der Teilnahme am Saarländischen Reisemarkt im Rahmen der Messe „Welt der Familie“. Auch für diejenigen, die noch keinen Antrag gestellt haben, sei es noch nicht zu spät, betonten Wagner und Selke: Die LAG habe das Ziel, die Bevölkerung zur aktiven Mitarbeit zu motivieren. Über den nicht unbedingt erwarteten Geldsegen freuten sich auch Großrosselns Bürgermeister Peter Duchêne und der Völklinger Bürgermeister Jochen Dahm, die damit eine Stärkung des ländlichen Raums verbanden und gleichzeitig den großen persönlichen Einsatz der „Warndt-Überzeugungstäter“ Wolfgang Selke und Wilhelm Wagner würdigten. Zur Verfügung gestellt am 18.12.07 von kkl


Vandalismus auf Ludweiler Friedhof

Unbekannte haben in der Zeit zwischen vergangenem Montag (10.12.07), 16Uhr, und vergangenem Dienstag(11.12.07) , 8.30 Uhr, auf dem Friedhof in der Werbelner Straße in Ludweiler mindestens zehn Grabschmuck-Gegenstände entfernt. Nach Angaben der Völklinger Polizei wurden einige Gräber darüber hinaus beschädigt. Die Polizei bittet Geschädigte, die bisher noch keine Anzeige erstattet haben, sich zu melden. Hinweise melden Sie bitte an die Völklinger Polizei unter Telefon (0 68 98) 20 20.
Quelle SZ vom 13.12.2007


Morgen startet der Weihnachtsmarkt in Ludweiler

14 Geschäftsleute haben sich zusammengetan, um am morgigen Freitag und am Samstag, 14. und 15. Dezember, einen Weihnachtsmarkt auf dem Ludweiler Marktplatz auf die Beine zu stellen. Außerdem hat Berthold Kahn mit seinen Mannen ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Eröffnung des Marktes ist am Freitag um 16 Uhr, anschließend gibt es musikalische Unterhaltung, und der Nikolaus beschenkt die Kinder. Weiter geht es mit Weihnachtsliedern vom Städtischen Kindergarten und vom Männergesangverein. Der Erlös des Weihnachtsmarktes ist für einen guten Zweck bestimmt. Mehr Infos bei den Terminen
Quelle: SZ vom 13.12.2007


SV Ludweiler hat seine Saison-Ziele fast erreicht

Wieder hat der SV Ludweiler einen Schritt nach vorne gemacht. Nach Platz zehn im Vorjahr visierte der Verein in dieser Bezirksliga-Saison Rang fünf an. Von diesem Ziel ist die Mannschaft nur minimal entfernt. Quelle: SZ vom 13.12.2007


Umbau des Warndtweihers beginnt im Januar

Nachdem nun die Ausschreibung zum Umbau des Warndtweihers gestartet ist, soll die Vergabe der Bauaufträge noch vor Weihnachten erfolgen. Rudolf Krumm von der Montan-Grundstückgesellschaft (MGG) sagte in einem SZ-Interview: Dem Baubeginn im Januar stehe somit nichts mehr im Wege. Bis Mitte Februar seien voraussichtlich die Erdarbeiten abgeschlossen, so dass man rechtzeitig vor der Laichsaison der Frösche und Molche wieder Wasser in den Weiher füllen könne. Im Frühjahr werde dann die Ufergestaltung folgen. Quelle: SZ vom 12.12.2007


Ortsrat Ludweiler besichtigt Glasmuseum

Mit Lob und Anerkennung sparte der Ludweiler Ortsrat nicht, als er als eine der ersten Gruppen das neue Glas- und Heimatmuseum im ehemaligen Bürgermeisteramt von Ludweiler besichtigte. Ortsvorsteher Willems hob hervor, dass dieses Museum ein Aushängeschild nicht nur für Ludweiler, sondern für das ganze Saarland sei. 50000 Euro wurden im 1. Bauabschnitt verbaut, wobei die Stadt 40000 und der Stadtverband 10000 Euro beisteuerten. Der 1. Vorsitzende des Heimatkundlichen Vereins, Karl-Werner Desgranges hob die überregionale Bedeutung des Glas- und Heimatmuseums hervor. Das gemeinsame kulturelle Erbe müsse aber auch von den zukünftigen Generationen verwaltet und erhalten werden, mahnte Desgranges an. Besonders Schulen sollten dieses Angebot wahrnehmen. Er rief in Erinnerung, dass es in früheren Zeiten im mittleren Saarraum insgesamt 23 Glashütten gab und diese neben Kohle und Stahl der wichtigste Wirtschaftsfaktor waren. Wesentlich bestückt ist die Ausstellung durch Fenner Glas, war diese Glashütte doch bis 1939 in Betrieb. Denkbar sei auch, spannen Desgranges und Willems den Faden weiter, dass die alte Vierklassen-Schule, die zuletzt als LAB-Haus genutzt wurde, mit in das Kulturprogramm mit eingebunden wird und so z. B. vom Theaterverein Thalia genutzt werden könne. Fast schon zu eng sind auch die Räumlichkeiten im neuen Glas- und Heimatmuseum. „Wir können nur rund ein Fünftel unserer Schätze ausstellen“, stellte Peter Nest fest, der zusammen mit Doris Boschet den Ortsrat Glas und Heimatkundliches in einer ausführlichen Führung vorstellte. Dafür würden die Exponate alle zwei Jahre ausgetauscht. In zwei Etagen geht es rund um das Glas. In der ersten Etage heißt das Motto „Glas auf den Tisch“. Erinnerungen an die Vorfahren wurden wach, als der Bürgermeistertisch, Stamm- und Hochzeitstische, der Blick in eine Gartenlaube oder in einer Küche mit Vorratsraum um die Jahrhundertwende gestattet wurde. Mehr um die Glasproduktion und Geschichte geht es in der zweiten Etage. Hier schlägt das Herz von Glassammlern höher angesichts der Fenner Glaskunstwerke in Fraise oder Bernsteinfarben. Größtmögliche Unterstützung sagte Ortsvorsteher Willems zu. Geöffnet ist das Glas- und Heimatmuseum übrigens jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr oder für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung unter (06898)43626. kkl

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